Neujahrsspaziergang Januar 2018

Am 01. Januar traf sich die Gruppe Birkholz zum nun schon traditionellen Neujahrsspaziergang an der südlichen Stadtgrenze Berlins.

Froh gelaunt, bei erstaunlich gutem und gar nicht kaltem Wetter, trafen wir uns beim Pony-Hof in der Lichtenrader Chausee. Wenn ich richtig gerechnet habe, waren wir 22 Personen und sogar 28 Hunde!

Mit Rolf Schmeske als Leittier, vorne weg mit seiner Jojo, ging's um 11 Uhr zügig los. Erstaunlicherweise haben unsere kleinen Dackelrassisten die Französische Bulldogge als Gasthund voll akzeptiert. Ach, was war das wieder eine Freude für die Bande, Krähen jagen über die Felder und es gab so viel zu erschnuppern. Wobei Letzteres für so manche Aufregung sorgte.

Als erste verlor ich kurze Zeit Agathe, die mich verzweifelt ganz hinten suchte und die Freude war groß, als wir uns wiederfanden. Irgendwann bemerkte dann Ingrid Brügge, dass ihre, in die Jahre gekommene, Daggi fehlte. Diese dachte wahrscheinlich: Lass die Jungen mal flitzen, ich mach mein eigenes Ding. Während Ingrid auf Suche nach ihrem Hund war, hat Paula von Finders eine tolle, für uns nicht erkennbare Fährte ausgemacht und zack lief sie los. Frau Finder lief hinterher, unter Rufen ihres Mannes "doch schneller zu laufen", was aber wie wir wissen ziemlich sinnlos war bei einem Flitzebogen wie Paula. Jedenfalls sahen wir bald nur noch einen winzigen schwarzen Punkt am Horizont. Kurz drauf sahen wir vor diesem Punkt einen Sprung mit 11 Feldrehen flüchten, drei davon retteten sich schlauer Weise gleich in die entgegengesetzt Richtung. Die übrigen acht Rehe kamen zügig im Bogen auf uns zu, drehten vor uns ab und liefen wieder zurück - immer gefährlich nahe an einer Straße. Irgendwie haben Finders dort Paula zu fassen bekommen. Ein tiefes Aufatmen ging durch unsere Reihe, dass doch alles noch einmal gut gegangen ist. Wieder am Parkplatz angelangt, warteten wir noch auf Ingrid und Daggi, die auch, Gott sei Dank, kurz darauf erschienen.

Jetzt waren wir reif für ein gutes Essen, um die Eskapaden unserer kleinen Räuber auch weiterhin aushalten zu können! So fuhren wir zum Restaurant " Haus-Belger" in Schönefeld. Dort erlebten wir, mit etwas mongolischem Flair, einen schönen Abschluss des Spazierganges.

In diesem Sinne freuen wir, Frauchen, Bertha und Agathe sowie auch Fritzi (der zu Hause wartete) auf das nächste Treffen.

Eure Michaela von Godin

Bericht: Michaela von Godin - Fotos: Gerd Finder